Das Verantworten.
Und was und wofür.
Es ist schon so: Technisch ist das Abwassersystem um den Starnberger See aufwändig modern und bemerkenswert zukunftsicher. Nur – es geht um weitaus mehr als das bloße Klären von mindestens tausend Kubikmetern Fäkalien pro Stunde. Und auch um mehr als nur die Trennung von Schadstoffen. Das Klärwerkteam verantwortet ziemlich direkt auch die Lebensfähigkeit einer Region von acht Gemeinden. Mit rund 60 000 Menschen und den vielen, die jedes Jahr dazu kommen mitsamt ihren Abwässern.
Dazu kommt die Pflicht, den ständig zunehmenden Klärgutstrom von Handel und Handwerk, Tourismus und Gewerbe zu entsorgen. Und wieder in eine neue Wassergüte umzuwandeln.
Anders rum und nur mal als nachdenkliche Dimension: Ringkanal und Klärwerk schützen den Starnberger See und mit ihm die abfließende Würm jedes Jahr vor rund 7,5 Millionen Kubikmetern Fäkalien und Schadstoffen.
Längst gibt es sie wieder, die fast verlorene Flora und Fauna. Aale und Renken. Muscheln und Krebstiere. Pflanzen und Insekten. Nicht im Überfluss wie vor hundert Jahren oder so. Aber eben doch wieder und mehr als vor 1976.
Möglich gemacht und auch künftig gesichert vom Abwasserverband und seiner Mannschaft. Sie arbeiten in der öffentlichen Verantwortung für einen der schönsten bayerischen Seen: Für den ‚Starnberger’ und alles, was ringsum an, mit und von ihm lebt.
© 2012 Abwasserverband Starnberger See
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