Der Ringkanal

1971 wurde der 21,5 km lange Westuferkanal gebaut. Im Jahr 1976 wurde der 25 km lange Ostuferkanal fertiggestellt. Beide Kanalstränge sind im Rundprofil zwischen DN 250 bis DN 1.000 verlegt. Parallel zur Bautätigkeit des Abwasserverbandes bauten die am Ringkanal angeschlossenen Gemeinden ihre Ortskanalnetze aus. Aktuell beträgt der Anschlussgrad 98,3%.

 

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Wassersammlung und -ableitung

Die Ableitung des Abwassers im Verbandsgebiet erfolgt über Trennsystem, das heißt der Ringkanal ist ausschließlich für häusliches und gewerbliches Schmutzwasser ausgelegt. Alle sonstigen Oberflächen und Drainagewässer müssen anderweitig eingeleitet oder versickert werden.



Die Pumpwerke

Damit künstlich das notwendige Gefälle für die Freispiegelleitungen erzeugt werden kann, wurden am Westufer vier und am Ostufer des Sees sechs Pumpwerke errichtet. Zur Messung der Abwassermengen sind alle Pumpstationen mit induktiven Durchflussmengenmessern ausgestattet. Von den Pumpwerken werden über „GPRS" Daten an das Prozessleitsystem der Kläranlage übermittelt. Folgende Meldungen werden fernübertragen:
• Strom vorhanden
• SPS-Störung
• Betriebs- und Störmeldung je Pumpenaggregat
• Max. Wasserstand im Pumpensumpf erreicht
• Füllstand des Pumpensumpfes
• Die Förderleistung der Pumpen und die Gebäudesicherung

Die Pumpstation Niederpöcking ist mit einen Notstromaggregat ausgerüstet.

Stand April 2012