Würm bekommt Badegewässerqualität
Der Abwasserverband hat am 15. Juli 2004 eine neue Baumaßnahme begonnen, mit der dazu beigetragen wird, dass in der Würm, in die unser geklärtes Abwasser geleitet wird, gefahrlos gebadet werden kann. Trotz ihrer guten biologischen und chemischen Gewässergüte bauen wir eine Abwasserdesinfektionsanlage, durch die die Bakterien soweit abgetötet werden, dass unser gereinigtes Abwasser die schon lange gewünschte Badegewässerqualität erhält. Damit der Fluß diese auch bis über das Gebiet der Stadt München hinaus behält, werden die Gemeinden im Würmtal vorhandene diffuse Einleitungen abstellen.
Da derartige Anlagen für die Abwasserreinigung nicht Stand der Technik sind, ist der Bau der Desinfektionsstufe eine freiwillige Leistung des Abwasserverbandes Starnberger See.
Der Freistaat Bayern hat auch Interesse an einer Reduzierung der hygienischen Belastung der Würm . Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz unterstützt unsere Baumaßnahme mit Zuwendungen in Höhe von ca. 70 % der Baukosten von 1,3 Mio €. Die nicht zum Verband gehörenden Gemeinden Gauting, Krailling, Planegg und Gräfelfing leisten ebenfalls einen Beitrag durch ihre Beteiligung an den Betriebskosten über zehn Jahre.
Der Baubeginn dieser besonderen Maßnahme wurde mit einem symbolischen Spatenstich gefeiert. Zur Bundesgartenschau 2005 soll die Anlage in Betrieb gehen. Der Verbandsvorsitzende, Landrat Heinrich Frey, und der 2. Bürgermeister der Stadt Starnberg, Ludwig Jägerhuber, hoben vor allem die positive Auswirkung auf den Erholungs, - und Wohnraum "Würmtal" hervor.
Dr. Ralf Mitsdörffer vom Planungsbüro, Norbert Impelmann Geschäftsleiter des Abwasserverbandes, Landrat Heinrich Frey Verbandsvorsitzender, Bürgermeister Dieter Hager, 2. Bürgermeister Ludwig Jägerhuber (von links).
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