Die UV-Bestrahlung.
Und was die Würm davon hat.
Die letzte Station des restefrei gereinigten Abwassers ist fast magisch grün beleuchtet und eine weithin beneidete technische Premiere
in Europa: Seit 2005 wird im Klärwerk Starnberg das Abwasser am Ende eines ohnehin aufwändigen Klärungs-Ablaufs noch mit UV-Strahlen behandelt. Genauer: Desinfiziert.
Dabei fließt das Wasser Tag und Nacht in zwei Rinnen an den UV-Einheiten vorbei:
256 Röhrenstrahler mit ultravioletten Lichtwellen im 254-Nanometer-Bereich. Zur Sicherheit abgedeckt. Hinreichend modernste Desinfektionstechnik, um die hauptgefährlichen Mikroorganismen an ihrer Vermehrung zu hindern. Und somit unschädlich zu machen.
Erst dann wird das Wasser in die Würm geleitet. Mit zuvor unerreichter Hoch-Qualität. Und klar zum unbedenklichen sommerlichen Badevergnügen.
Mit diesem 1,3-Millionen-Projekt beteiligt sich der Abwasserverband Starnberg an einem Förderprogramm des Freistaats Bayern. Freiwillig und in der Selbstverpflichtung, auch die Würm als öffentlichen Freizeitraum zu erhalten.
Bleibt noch: Nach der Badesaison werden die 60000-Watt-UV-Strahler abgeschaltet. Für den Winter reicht die immer noch sehr gute Wasserqualität.
© 2012 Abwasserverband Starnberger See
Impressum